MIM-Prozess
MIM funktioniert wie jedes andere Spritzgießverfahren - ein Metallpulver wird mit einem Bindemittel vermischt und anschließend in eine Form eingespritzt, wo es geformt und ausgehärtet wird. Das Endergebnis sind Metallteile. Das Verfahren eignet sich ideal für die kurz- und langfristige Produktion von Metallteilen, insbesondere für Teile mit kleineren Abmessungen und feineren Eigenschaften. Im Folgenden wird der MIM-Prozess ausführlich beschrieben:
1. Mischen und Granulieren: Der erste Schritt im Metallpulver-Spritzgießverfahren besteht darin, die Materialien und Rohstoffe festzulegen, die zur Herstellung der Teile verwendet werden. (Weitere Informationen zum Materialspektrum finden Sie im Abschnitt am Ende dieses Artikels.) In der Regel handelt es sich dabei um feines Metallpulver - ein Pulver, das fein genug ist, um die erforderlichen Eigenschaften zu erzeugen. Sobald das Metallpulver festgelegt ist, wird es mit einem thermoplastischen Bindemittel vermischt (in der Regel 40 % des gesamten Rohmaterials), erhitzt, um die Metallpartikel an das Bindemittel zu binden, und anschließend einer Spritzgießmaschine zugeführt.
2. Formen: Der nächste Schritt ist der Formgebungsprozess. Dabei wird das Material erneut erhitzt und anschließend für den Formgebungsprozess in die Maschine eingespritzt, in der die Teile hergestellt werden.
3. Entfernen des Bindemittels: Nach dem Auswerfen des Teils besteht der nächste Schritt darin, das Bindemittel zu entfernen. Dies liegt daran, dass das Endteil 20 % größer ist als das erwartete fertige Teil. Um es auf seine tatsächliche Größe zu bringen, muss das Bindemittel entfernt werden.
4. Sintern: Der letzte Schritt des Prozesses umfasst das Sintern. Dabei wird das verbleibende Bindemittel aus dem Teil entfernt und das Metall geschmolzen, um das Teil zu formen. Das Endergebnis ist ein fertiges Teil mit endgültiger oder nahezu endgültiger Form. Um das fertige Teil ordnungsgemäß herzustellen, können weitere Nachbearbeitungsschritte nach dem Sintern erforderlich sein, wodurch zusätzliche Schritte und eine höhere Prozesskomplexität entstehen können.













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Vorteile und Einschränkungen des MIM-Verfahrens für Automobil-, Medizin-, Dental-, Unterhaltungselektronik-, Industrie- und Konsumprodukte
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